Talkthrough #23: Shadow of the Colossus

Shadow of the Colossus ist eine Spiel gewordene Metapher.

Von abgedroschen bis feinfühlig, von „Die Liebe kann Berge versetzten“ bis „Wer Wind säht wird Sturm ernten“von „Love is a Battlefield“ bis „Killing in the name of“. Alles verpackt in die Geschichte eines Jungen, der das Verbotene tun muss um das Unmögliche zu schaffen. Und bis auf ein Schwert, ein Pferd und einen Bogen steht ihm als Hilfe nur derjenige zur Verfügung, der gerade vor dem Bildschirm sitzt – und genau hier beginnt die Methaper zum Action-Puzzle-Bossrush-Singleplayer-Raid zu werden. Ohne einen helfenden Erzähler oder Texteinblendungen, einfach ohne alles(!) geht es nun auf 16 riesige und alte Kreaturen umzubringen, damit ein nicht sonderlich vertrauenswürdiger Gott vielleicht ein Mädchen wiederbelebt. Aber spätestens wenn man das erste Mal über ein gigantisches Schwert auf dessen 300 Meter großen und mit Moos bewachsenen Besitzer zu gerannt ist um ihn zu töten, ist man bereit diesen Weg mit Wanda und Agro zu gehen. Doch nur wer aufmerksam, lernfähig und geduldig ist, erfährt wie das ganze Endet. Shadow of the Colossus trifft einen ganz besonderen Nerv – die Aufgabe ist klar, doch alles rund herum bleibt schwer greifbar, nebelig und lädt zu Spekulationen ein. Von der Fingerspitze bis zu den hinterletzten Neuronen, hier bekommt jeder seit Fett weg.

Unsere Intro Musik ist wie immer von Gary Butterfield: www.duckfeed.tv

 

 

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